AS DENTALTECHNIK

News und Ankündigungen



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24. Oktober 2018 Allgemein

Seit mit dem 25. Mai 2018 die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO das Bundesdatenschutz Gesetz (BDSG) ablöste, sind alle, die personenbezogene Daten verarbeiten, verunsichert. Das betrifft auch Zahnarztpraxen und die Dentaltechnik. Die DSGVO regelt alle datenbezogenen Vorgänge noch einmal detaillierter, als das zuvor der Fall war. Dabei geht es sowohl um die Erhebung als auch um die Verarbeitung der personenbezogenen Daten, um die Weitergabe der Daten an Dritte und an eine eventuelle Löschung der Daten. Arbeiten nun Zahnarztpraxen und Labore für Dentaltechnik zusammen, regelt die DSGVO den Datenverkehr. Für Dentallabore und Arztpraxen sind die Regelungen sinnvoll, denn hier wird grundsätzlich mit persönlichen, sensiblen Daten gearbeitet.

Das änderte sich mit der DSGVO:

– Die Anforderungen an die Informationssicherheit sind höher.
– Gehen personenbezogene Daten verloren, muss schnell Meldung erstattet werden.
– In der Zahnarztpraxis oder im Dentallabor muss ein Datenschutzbeauftragter oder eine Datenschutzbeauftragte ernannt werden.
– Die Verträge mit Zulieferern etc. müssen neu ausgehandelt werden.
– Verhaltensregeln und Zertifizierungen sind neu geregelt worden.

Das Personal von Praxen und Laboren für dentaltechnik muss sich also mit einigen Themen noch einmal auseinandersetzen. Insbesondere die Rechtsgrundlagen, Betroffenenrechte, die Datenschutzerklärung selbst und die Informationssicherheit spielen eine Rolle. Es muss eine Einwilligung in die Verarbeitung der Daten eingeholt werden, und es muss erst einmal klar sein, was nach der DSGVO überhaupt personenbezogene Daten sind. Was genau die Aufgaben der Datenschutzbeauftragten ist und wie sie ihre Verantwortlichkeiten wahrnehmen, ist ebenfalls geregelt. Und zu guter Letzt gibt es Anweisungen, was bei Datenverlust zu tun ist. Der wichtigste Punkt der neuen Regelungen ist der Schutz der Patienten und Patientinnen, die nun genau wissen, was mit ihren Daten passiert, und ein Stück weit selbst entscheiden können, was gelöscht wird und wann das passiert.

Kompetente Einweisung für zahnmedizinisches Personal und die Dentaltechnik

Die Internetpräsenz der Praxen und Labore muss hinsichtlich der DSGVO überarbeitet werden, das ist klar. Neben neuen Hinweisen zum Datenschutz muss auch transparent gemacht werden, ob die Seite Cookies speichert und wenn ja, was damit geschieht. Für die Datenschutzbeauftragten der Labore für Dentaltechnik und der zahnmedizinischen Praxen ist eine Schulung, die die genauen Auswirkungen der DSGVO deutlich macht. Ob nun der Solinger Dentalkongress, ein Webinar oder eine andere Schulung – mit entsprechender Einweisung ist die DSGVO gar kein Problem.


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31. August 2018 Allgemein

Wer eine Zahnprothese trägt, sollte auf eine gute Mundhygiene achten. Zur Vermeidung von Parodontitis und Mundgeruch sollten Sie nach jeder Mahlzeit Speisereste von der Prothese entfernen. Um Bakterien restlos zu beseitigen, reinigen Sie Ihren Zahnersatz einmal täglich mit Prothesenreiniger.

Bei herausnehmbarem Zahnersatz kommt es nicht nur auf einen perfekten Sitz, sondern auch auf eine umfassende Mundhygiene an. Speisereste an der Prothese können Mundgeruch verursachen und zur Bildung von Zahnstein führen, wenn sie nicht entfernt werden. Zahncreme eignet sich für die Reinigung von Zahnersatz nicht. Sie sollten einmal täglich einen speziellen Prothesenreiniger verwenden.Warum die Pflege von Zahnersatz so wichtig ist

Bei einer Zahnprothese spielt Karies keine Rolle mehr, doch trotzdem sollten Sie auf eine gründliche Reinigung und Pflege achten. Nicht entfernte Speisereste können die Ursache von Mundgeruch und von Entzündungen am Zahnfleisch sein, die auf die noch vorhandenen Zähne übergreifen können. Die Entzündungen werden als Parodontitis bezeichnet und können den Zahnhalteapparat irreversibel schädigen. An den noch vorhandenen Zähnen können sich Zahnfleischtaschen bilden. Das Zahnfleisch zieht sich zurück, was schlimmstenfalls zum Zahnverlust führen kann. Am Zahnersatz kann sich Zahnstein bilden, der sich nur schwer entfernen lässt.

So reinigen Sie Ihre Zahnprothese richtig

Mindestens zweimal täglich, besser noch nach jeder Mahlzeit, sollten Sie Ihren Zahnersatz herausnehmen, unter fließendem lauwarmem Wasser abspülen und mit einer weichen Zahnbürste reinigen. Bakterien werden restlos entfernt, wenn Sie den Zahnersatz einmal täglich in einem Glas mit Prothesenreiniger säubern. Zahncreme ist zu aggressiv für den Zahnersatz. Sie kann, genau wie Essig und zu heißes Wasser, die empfindliche Oberfläche beschädigen. Haftcreme sollten Sie bei jeder Reinigung entfernen, da dort Speisereste zurückbleiben können, die eine Ansiedlung von Bakterien fördern.

Fazit: Sauberer Zahnersatz ist wichtig

Reinigen Sie nach jeder Mahlzeit Ihre Zahnprothese, um die Ansiedlung von Bakterien und die Entstehung von Mundgeruch zu verhindern. Die Reinigung sollte mit einer weichen Zahnbürste unter fließendem Wasser erfolgen. Prothesenreiniger, einmal täglich angewendet, entfernt die Bakterien gründlich. Auf Zahncreme sollten Sie beim Zahnersatz verzichten.


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20. Juli 2018 Allgemein

Im Allgemeinen ist Sport eine exzellente Freizeitbeschäftigung, wenn Sie keinen Unfall erleiden. Sie können so auf einfache Art Stress abbauen und Ihren Körper ganzheitlich fit und geschmeidig halten. Viele rasante Sportarten benötigen jedoch unterschiedliche Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel Schienbeinschützer, Helme und Sportmundschutz. Ambitionierte Sportler unterschätzen allerdings gerne einmal das Risiko, welches dabei für ihre Zähne besteht.

Speziell bei Sportarten mit intensivem Körperkontakt sollten Sie immer einen Sportmundschutz tragen, da dieser Ihnen wertvolle Dienste leistet. Es ist immer damit zu rechnen, dass im Gerangel ein Ellenbogen falsch platziert trifft oder wie es beispielsweise beim Boxen oder Kickboxen der Fall ist, im Gesicht landet.

Bei sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Biking wird normalerweise nicht an einen Sportmundschutz gedacht. Ein Sturz kann allerdings auch hier für Ihren Kiefer unangenehm werden. Abgebrochene Zähne sowie Traumata an Zähnen und Kiefer lassen sich durch einen Sportmundschutz verhindern.

Sportmundschutz Playsafe des Herstellers Erkodent

Ein Sportmundschutz wird normalerweise immer gleich angefertigt – egal, um welchen Hersteller es sich handelt. Ihr Zahnarzt nimmt einen Abdruck Ihres Oberkiefers, das Zahnlabor erstellt ein Gipsmodell und fertigt anschließend den Mundschutz an. Der Zahnarzt passt Ihren Sportmundschutz letztendlich exakt an, damit Sie ein angenehmes Tragegefühl haben. Playsafe Modelle werden zwei-/dreischichtig konstruiert und bieten Ihnen deshalb optimalen Schutz.

Eine andere Variante ist der Boil & Bite Sportmundschutz, der keinen Zahnarztbesuch benötigt, jedoch meistens nicht exakt sitzt und sich zudem im Verlauf der Zeit lockert.

Unterschiedliche Playsafe Modelle

Außer der farblichen Anpassung sind die Ansprüche wichtig, die Ihr Sportmundschutz erfüllen muss. Der Playsafe triple eignet sich für diverse Sportarten, ist jedoch auch etwas härter. Manchen Sportler empfinden dieses Modell allerdings als nicht angenehm. Der Playsafe heavy-pro wird eher beim Eishockey, Polo oder Kickboxen getragen.

Bei Varianten Sportmundschutz punkten durch ihren guten Sitz. Sie behindern zudem weder Sprache noch Atmung. Des Weiteren lassen sich Playsafe Modelle aufgrund ihrer intelligenten Struktur, auch später noch exakt anpassen, falls sich Ihre Zahnstellungen verändern sollten.


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22. Juni 2018 Allgemein

Dentallabor oder Praxislabor? Alles andere als synonym!

Dass der Zahnersatz von einem Zahntechniker in einem speziellen Labor angefertigt wird, ist nichts Neues. Der Standort des Dentallabors ist allerdings nicht immer gleich. Es kommt darauf an, ob der Zahntechniker unter einem Dach mit dem Zahnarzt arbeitet oder, ob ein externes, gewerbliches Labor beauftragt wird.

Praxislabore werden vom Zahnarzt selbst geführt. Der Zahntechniker ist bei ihm angestellt und darf ausdrücklich nur in der jeweiligen Praxis arbeiten. Eine Meisterpflicht besteht nicht. Einzeln geführte Praxislabore sind in Deutschland recht selten.
Alternativ zum eigenen Labor kann der Zahnarzt sich einem gemeinschaftlich betriebenen Praxislabor anschließen. Der hier beschäftigte Zahntechniker arbeitet in diesem Fall nur für die Praxen, welche ausdrücklich beteiligt sind.

Gewerbliche Dentallabore sind nicht an einzelne Praxen angegliedert. Das einzelne Dentallabor gilt in diesem Fall als Handwerksbetrieb, welcher Mitglied bei der entsprechenden Handwerkskammer ist. Jedes Dentallabor unterliegt, im Gegensatz zum Praxislabor, der Meisterpflicht. Der langjährige Lehrgang zum Zahntechnikermeister befähigt, neben der Herstellung aufwendigster Zahntechnik, auch zur Führung eines eigenen Betriebs.


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28. Mai 2018 Allgemein

Beim Zahnersatz können Allergien auftreten. Diese führen zu Beschwerden, welche in verschiedenen Formen und Stärken festgestellt werden können. Es gibt sowohl akute Allergien als auch jene die erst nach einer gewissen Zeit auftreten. Allergien spielen auch beim Zahnersatz eine große Rolle, denn die verschiedenen Füllstoffe, die im Mund eines Patienten verwendet werden, können bei ca. 15% der Menschen Allergien auslösen.

Die (Allergischen-)Reaktionen des Patienten können aufgrund von Klebstoffen, Zement, Gold, Titan, Keramik, Kunststoff, Amalgam, anderen Metallen oder auch auf das Material erfolgen, mit dem die Zahnabdrücke gemacht werden. Allergien können sofort auftreten, es kann aber auch Tage, Monate oder gar Jahre dauern bis sich die Symptome bemerkbar machen. Die Häufigsten Anzeichen für eine Allergie sind zum Beispiel: Rötungen, wunde Stellen, Ekzeme, selten auch Hautreaktionen oder Atemnot. Allergie und Zahnersatz stehen aber nicht immer in direktem Zusammenhang.


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31. Oktober 2017 Allgemein

Es wäre nun natürlich einfach zu schreiben: Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert!, und es dabei zu belassen. Doch würde das Nichts über diese Zertifizierung aussagen, noch könnte jemanden den es interessiert nur mit dem Begriff Etwas anfangen.

Zunächst einmal sei gesagt, woher dieses Zertifikat stammt – in unserem Fall ist es die Zertifizierungsgesellschaft die MDC (Medical device certification). Die ISO 9001, welche diese Firma vergibt, ist eine QM (Qualitätsmanagement) Zertifizierung und gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung.

Sie ist eine freiwillige Zertifizierung welche für Zulieferer von Halbfertigprodukten und Komponenten gilt. ISO 9001 selber ist eine allgemeine Norm für die oben schon erwähnten QM Systeme. Die Bescheinigung durch das Zertifikat bedeutet natürlich auch, dass gewisse, hohe Qualitätsstandards eingehalten werden müssen – was natürlich unseren Kunden zu Gute kommt.

Was genau ist Qualitätsmanagement?

Qualitätsmanagement, welches durch die ISO 9001 festgelegt wird, bedeutet, dass eine gewisse Qualität bei unseren Produkten vorliegen muss. Dabei reicht es nicht, wenn diese Qualität einmal erreicht ist, da die gestellten Anforderungen sich stetig verändern.

Dies bedeutet, dass wir unsere Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren immer wieder neuanpassen müssen, um auf den neuesten Stand zu bleiben.
Das Verfahren des Qualitätsmanagements selber ist dabei in verschiedene Schritte unterteilt, die zusammen einen Regelkreis ergeben; wie schon erwähnt muss man sich stets anpassen.
Im Zuge der Qualitätsplanung wird der Istzustand z.B. eines Verfahrens ermittelt – man sammelt also alle notwendigen Daten. Danach erfolgt eine Planphase, in der die gesammelten Daten ausgewertet werden. Die dritte Phase dient der Qualitätssicherung, bei der sowohl qualitative als auch quantitative Daten ausgewertet werden.
Im letzten, logischen Schritt werden alle vorher gesammelten Daten dafür verwendet, um den jeweiligen Prozess zu optimieren, sowie Ergebnisse und Erfolg bekannt zu geben.

Falls Sie noch Fragen zu unseren Zertifikaten haben, können Sie uns gerne kontaktieren.


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7. September 2017 Allgemein

Das Wort Integration geistert, gerade im Zuge der Flüchtlingskrise, in den Köpfen vieler Deutscher herum. Nicht unbedingt jeder versteht aber dabei, dass für eine erfolgreiche Integration, nicht nur Wille des Immigranten notwendig ist.

Damit Integration klappen kann, musst das Gefühl der Zugehörigkeit vorhanden sein. Dafür muss natürlich ein gemeinsames Miteinander möglich sein und gerade hier bietet sich der Beruf an. Selten hat man am Tag mit einem Menschen so viel zu tun, wie auf der Arbeit.

Wir versuchen da mit gutem Beispiel voran zu gehen und auch jungen Flüchtlingen eine Chance auf einen guten Neuanfang zu geben. So haben wir bereits eine syrische Jungtechnikerin ausgebildet und übernommen. Ein weiterer aus Syrien stammender Flüchtling ist bei uns als Keramiker angestellt. Das Klischee, was sich leider immer mehr verbreitet, vom „faulen Flüchtling“ stimmt daher nach unserer Erfahrung eher nicht.

Man darf niemals vergessen: Gute Integration kann nur als wechselseitiger Prozess funktionieren. Wer glaubt, dass wenn jemand in unserem Land als Flüchtling ankommt und er sich Alles selbst, ohne Hilfe erarbeiten kann, der ist auf dem Holzweg.
Sicher, wer hier leben möchte, muss ein hartes Stück Arbeit bewältigen und beweisen, dass er zu unserer Gesellschaft gehören möchte. Gibt man dem Menschen dafür aber keine Chance, bietet Ihm keine Gelegenheiten, sollte man sich nicht wundern, wenn die daraus entstehende Unzufriedenheit ausartet.

Wie Sie, wenn Sie unserem Blog schon länger folgen, sehen, bieten wir verschiedene Möglichkeiten an. Ob nun „nur“ als Praktikant oder gleich die Ausbildung zum Zahntechniker: Nur mit einer solchen Chance, kann eine Integration funktionieren.

Zwar muss man als Zahntechniker einige Anforderungen mit sich bringen und genug Disziplin für die eigenständige Arbeit, aber gleichzeitig zeigen wir damit auch Vertrauen in das Können und den Willen eines Menschen.

Bei Fragen können Sie sich wie immer gerne direkt an uns wenden oder unser Kontaktformular nutzen.


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24. August 2017 Allgemein

Da es auch immer wieder mehr Menschen gibt, wird auch die Nachfrage nach Zahntechnikern immer größer. Wir haben dies in letzter Zeit besonders an den zahlreichen Bewerbungen gemerkt, die bei uns ankamen. Daher hier eine kleine Sammlung Informationen zu den Aufgaben und Voraussetzungen eines Zahntechnikers.

Vorab noch ein weiterer Hinweis: Natürlich nehmen wir auch gerne Praktikanten an oder bieten eine praktische Unterstützung für das Zahnmedizinstudium.

Ihre Aufgaben als Zahntechniker

Als Zahntechniker konzentriert sich natürlich viel auf die Herstellung. Egal ob nun Krone oder Brücke, nach den Vorgaben eines Zahnarztes muss der passende Ersatz hergestellt werden. Dazu gehört aber auch ein guter Umgang mit dem Computer. Die Herstellung kann oft erst starten, wenn Sie vorher über ein CAD System (Computer Aided Design) geplant wurde.

Wie man schon erahnen kann, ist auch eine Portion handwerkliches Geschick von Nöten. Metall muss geschliffen, gelötet und in Form geschmolzen werden. Keramik für Zahnersatz muss hergestellt und im Ofen gebrannt werden. Am Ende soll das Ergebnis natürlich auch noch zu den natürlichen Zähnen des Patienten passen.

Zu guter Letzt ist natürlich auch die Reparatur ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Selbst die beste Prothese kann mal Schaden erleiden und da muss natürlich schnell Ersatz her. Selbiges gilt für die seltenen Fälle, bei denen ein Patient eine Unverträglichkeit entwickelt.

Inhalte der Ausbildung und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Zahntechniker ist eine duale Ausbildung. Dies bedeutet das ein Teil in einer Berufsschule stattfindet. Dort macht man sich mit theoretischen Inhalten vertraut, lernt mehr über die Anatomie des Kiefers und welche Werkstoffe wie verarbeitet werden.

Der zweite Teil findet in einem Betrieb wie dem unseren statt, wo die gelernten Inhalte in die Praxis umgesetzt werden. Die gesamte Ausbildung dauert normalerweise drei Jahre.
Natürlich bringt der Beruf auch ein paar Voraussetzungen mit sich. Dazu gehören:

  • Technisches Verständnis und Interesse
  • Handwerkliches Geschick
  • Geduld, Sorgfalt und Präzision
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Mittlere Reife oder ein vergleichbarer Abschluss

Bei Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.


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3. Juli 2017 Allgemein

Sport hält gesund, zumindest wenn er ohne Unfälle abläuft. Bei vielen Sportarten finden sich daher die unterschiedlichsten Schutzmaßnahmen ein: Helme, Schienbeinschützer usw.. Dabei unterschätzt man gerne aber einmal auch die Gefahr, in welcher die Zähne schweben.

Gerade bei Sportarten die mit viel Körperkontakt ablaufen, sollte ein Sportmundschutz nie fehlen. Hier ist es wahrscheinlicher, dass in einem Gerangel mal ein Ellbogen falsch trifft oder aber, beim Boxen z.B., das Gesicht ein Ziel sein kann.

Bei anderen Sportarten, wie Biking, wird an einen Zahnschutz eher nicht gedacht. Dabei ist kann bei einem Sturz natürlich auch hier schnell der Kiefer leiden. Abgebrochene Zähne, ernste Traumata an Zähnen und Kiefer – all das kann mit einem Sportmundschutz verhindert werden.

Sportmundschutz Playsafe von Erkodent

Die Herstellung eines guten Sportmundschutzes läuft eigentlich immer recht gleich ab – unabhängig vom Hersteller. Beim Zahnarzt wird ein Abdruck vom Ober- und Unterkiefer gemacht, im Zahnlabor wird ein Gipsmodell und der eigentliche Mundschutz hergestellt und der Zahnarzt passt diesen, für ein gutes Tragegefühl, noch einmal an.
Es gibt auch die Möglichkeit Boil & Bite – diese sitzen aber meistens schlecht und lockern sich mit der Zeit.

Der Mundschutz von Playsafe wird nicht über Boil & Bite hergestellt und bietet durch seine zwei- oder dreischichtige Bauweise optimalen Schutz.

Neben einer Farbanpassung, kommt es vor allen Dingen darauf an, welche Ansprüche Sie an einen Mundschutz stellen. Der Playsafe triple ist für alle Sportarten geeignet, ist aber etwas härter, dadurch für manche Sportler unangenehmer zu tragen. Der Mundschutz Playsafe ist für bestimmte Sportarten ausgewählt; z.B. der heavy-pro findet eher bei Sportarten wie Kickboxen, Eishockey oder Polo sein Einsatzgebiet.
Beide Versionen verfügen über einen guten Sitz und behindern weder Atmung noch Sprache. Zusätzlich sind Sie dank Ihrer intelligenten auch im Nachhinein anpassbar, falls sich das Zahnverhältnis verändern sollte.
Bei Fragen können Sie uns natürlich wie immer jeder Zeit kontaktieren.


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8. Juni 2017 Allgemein

Digitale Abdrucknahme in der Zahnarztpraxis

Unter dem Begriff digitaler Workflow fasst man all jene Prozesse zusammen, die sich modernen, und selbstverständlich digitalen, Methoden befassen. Dies stellt für Zahnärzte eine Herausforderung dar, da man relativ schnell auf Neuerungen reagieren muss und sich in neue Prozesse einarbeiten.

Solche Entwicklungen sollte man  nicht als negativ ansehen, da sich natürlich auch die Qualität der Arbeit verbessert – was am Ende dem Patienten zu Gute kommt.

Dabei ist irrelevant ob nun Implantate geplant sind oder ein Zahnersatz ansteht: Es fängt meistens mit einem Abdruck an. Neben der konventionellen Abformmasse, wird immer häufiger auf einen Intraoralscanner zurückgegriffen. Letzterer ist um einiges genauer, als die herkömmliche Methode. Außerdem können die durch den Intraoralscanner erfassten Daten direkt an ein Zahnlabor übermittelt werden – so sind die notwendigen Arbeiten noch schneller erledigt.

Digitaler Workflow – Mehr Qualität für den Patienten

Die Möglichkeiten die sich durch den digitalen Workflow eröffnen, kommen, wie erwähnt, natürlich vor allen Dingen dem Patienten zu nutzen. Die inLab CAD Software erleichtert es dem Anwender mit benutzerfreundlichen Bedienelementen, schneller die notwendigen Prozesse zu bearbeiten. So kann mit der kieferorientierten Biogenerik (J.O.B.S. = Jaw Orientated Biogeneric Setting), ein auf den jeweiligen Patienten angepasstes Profil seiner Zähne erstellt werden. Dieses Profil lässt sich anschließend einfach und schnell für die notwendigen Prozesse anpassen und auch anspruchsvolle Arbeiten leichter vorbereitet werden.

Aber nicht nur die Software, auch die Hardware spielt hierbei mit. Moderne Geräte können, speziell mit den genaueren Daten des digitalen Workflows, viel genauere Ergebnisse liefern. Dies spielt gerade bei Fräsarbeiten eine große Rolle und bedeutet für den Patienten ein angenehmeres Tragegefühl. Dank der genauen Scans sinkt auch der Umfang des „Feintunings“.

Dadurch das Hardware und Software so gut aufeinander eingestimmt sind, laufen die Herstellungsprozesse schneller ab und lassen sich besser realisieren. Der Patient hat also im Notfall schneller den notwendigen Zahnersatz.


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22. Mai 2017 Allgemein

Was versteht man unter Locator Implantaten?

Gerade im Bereich der Zahnmedizin gibt es relativ viele Implantatsvarianten – was auch vollkommen notwendig ist. Nicht jeder Patient, jeder Mundbereich ist gleich, dennoch gibt es für manche Fälle Implantate, welche bevorzugt benutzt werden.

Zu diesen gehören auch die Locator Implantate, welche selber sehr kurze und runde Implantate sind. Mit Ihnen lassen sich Zahnprothesen am Kieferknochen befestigen. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Stärke, mit der die Prothese halten soll, über Hülsen aus Hartkunststoff reguliert werden kann. Diese sind mit einer simplen Farbcodierung – rot hält sehr fest, grün ist ein locker Halt – auch sehr gut voneinander zu unterscheiden und schnell angepasst.

Das Einsatzgebiet von Locator Implantaten

Wie schon weiter oben erwähnt, werden Locator Implantate für die Prothesenbefestigung im Kiefer genutzt – genau genommen bei zahnlosen Kiefern. Eine totale Prothese sorgt hier eher für einen lockeren Halt, was nicht unbedingt für jeden Patienten angenehm ist.

Mit den Implantaten fühlen sich genau diese Patienten meist wohler, da Sie selbst über die Haltestärke bestimmen können. Auf Grund der Bauweise der Implantate können Sie selbst von Patienten mit eingeschränkter Fingerfertigkeit und Sehfähigkeit gut genutzt werden.

Leider brauchen Sie Platz in der Breite und außerdem eine gute Abstützung, sind also Nichts für relativ kleine Kiefer.

Ablauf der Behandlung und Pflege

Im Grunde unterscheidet sich der Behandlungsverlauf bei Locator Implantaten nicht stark von der Anderer. Zunächst einmal müssen die Implantate von einem Chirurgen oder Zahnarzt in den Kiefer eingesetzt werden. Auf diese wird das so genannte „Abutment des Locators“ gesetzt, welches eine Art Stützpfeiler darstellt. Anschließend wird die eigentliche Prothese auf die Implantate angepasst. Interessant hierbei ist außerdem, dass Locator-Implantate günstiger als normale Implantate sind.

Auch die Pflege verläuft hier relativ einfach. Sie sind recht gut mit der Zahnbürste zu putzen. Es sollte dabei aber auf Prothesenreiniger oder Haftcreme verzichtet werden.


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24. April 2017 Allgemein

Die Allgemeinmedizin und die Zahnmedizin unterlagen bis vor einigen Jahren noch einer klaren Trennung. Heutzutage wissen wir, dass zwischen beiden Schwerpunkten zahlreiche Zusammenhänge bestehen. Dies erfordert ein fachübergreifendes Umdenken und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Den Patienten ist oftmals nicht klar, dass sich orale Erkrankungen wie zum Beispiel eine Paradontitis auf das gesamte menschliche System auswirken können. So belegen aktuelle Forschungen, dass das Bakterium Aggregatibacter actinomycetemcomitans sowohl bei Patienten mit Paradontitis, als auch bei Patienten mit Arthritis nachgewiesen werden konnte. Um aufzuzeigen, dass ein Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen besteht wurden verschiedene Kontrollgruppen getestet. Bei diesen Tests wurde erkannt, dass über 60% der Patienten der Kontrollgruppe mit Paradontitis auch Spuren des Bakteriums aufweisen. Weitere aktuelle Forschungen besagen auch, dass Menschen im Alter von 74 Jahren eine bei weitem höhere Chance haben das Alter von 100 Jahren zu erreichen, wenn diese noch ein volles Gebiss vorweisen können, wohingegen Teilnehmer die mit 65 Jahren schon mehr als fünf Zähne verloren haben auch ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Probleme (z.B. Herzerkrankungen) vorweisen.

Die Mundgesundheit ist ein verlässlicher Indikator für die Gesundheit des gesamten Körpers. Auf Grundlage dieser Erkenntnis sollte immer besonders auf die Mundgesundheit geachtet werden. Kontaktieren Sie uns in unserem Dentallabor in Herne um umfassende Informationen zu diesem Thema zu erhalten.



27. März 2017 Allgemein

In unserem Dentallabor bieten wir Ihnen Zahnkronen aus Zirkondioxid. Dieser Stoff ist sehr robust und lässt sich perfekt an Ihre Zähne anpassen. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen umfassende Informationen zu diesem Thema liefern.
Bei der Zirkonkrone (auch Vollkeramikkrone genannt) besteht der Kern aus hochsolidem Zirkoniumdioxid. Auf diesen Kern wird im zweiten Schritt die Verblendkeramik aufgebrannt um eine Vollkeramikkrone von hoher Festigkeit zu erzielen. Zirkonoxid ist ein biokompatibler Werkstoff mit einer niedrigeren Temperaturleitfähigkeit als Metall und kann auch für Zahnbrücken verwendet werden. Die Vorteile dieses Stoffes spiegeln sich zum einen in der Festigkeit und zum anderen in den umfangreichen Möglichkeiten zur Gestaltung wieder. Das Zirkon ist sehr gut verträglich und dauerhaft hoch belastbar was eine hervorragende Langzeitstabilität mit sich bringt. Am Computer kann praktisch jedes Gerüst konstruiert werden, welches im Anschluss mit Hilfe einer CAD/CAM-Maschine gefräst wird. Um die optimale Passung zu gewährleisten, können die Zahnränder anschließend noch nachgearbeitet werden, bevor dann eine eingefärbte Keramikmasse zur individuellen Farbgebung aufgetragen und im Keramikofen gebrannt wird.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Metallfrei und sehr verträglich
  • Hochwertig und besonders Solide
  • Langlebig
  • Natürlich in der Farbgestaltung

Kontaktieren Sie uns in unserem Dentallabor in Herne um umfassende Informationen zu Zirkon zu erhalten und unser gesamtes Leistungsspektrum kennen zulernen.

Unser gesamtes Team freut sich auf Ihren Besuch!


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23. Februar 2017 Allgemein

Die Erweiterung unserer Homepage geht in die nächste Phase ein in Form unseres Blogs!
Wie Sie schon bemerkt haben, gab es bisher jeden Monat eine kleine Neuigkeit in Form des Bereiches Aktuelles. So haben wir letzten Monat über die Gefahren des Zähneknirschens berichtet und davor Ihnen den Unterschied zwischen Dentallabor und Praxislabor erklärt.

Diese durch die Webmeister unterstützten monatlichen Beiträge werden wir demnächst in unserem Blog natürlich fortsetzen. Zusätzlich besteht für uns nun außerdem die Möglichkeit, Sie spontan über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten.

Ein kleiner Rückblick

Nachdem im Mai 2016 unsere neue Webseite mit Hilfe dem Team der Webmeister startete, kamen natürlich auch schnell neue Themen und Informationen für Sie.
Im Juni 2016 war unser Thema eines, dass leider immer mehr Mitbürger betrifft: Die Allergie. Da unser Ziel immer das Wohl des Kunden und der Erhalt seiner Zähne ist, muss im Idealfall im Vorfeld geklärt werden, wogegen er allergisch ist und was die besten Alternativen wären.
Im Juli 2016 beschäftigten wir uns mit dem unangenehmen Thema der Korruption. Da dort die Gesetze verschärft wurden, konnten so die Patienten eindeutig besser geschützt werden.

Der August, September und Oktober richteten sich mehr an unsere älteren Patienten. Nicht nur boten wir Ihnen einige Tipps zur guten Pflege der „Dritten“, konnten Ihnen Hinweise auf eine gute Beratung zur Kostenverteilung geben; auch ein gerne nicht bedachter Punkt wurde von uns angeschnitten: Die Ästhetik des Zahnersatzes. Schon lange sind die Zeiten vorbei, wo man Dritte gleich erkennt oder eine Klammer zu sehr auffällt!

Da im Laufe der Jahre das Zahnfleisch empfindlicher wird, aber auch immer einmal ein Unglück passieren kann war uns im Dezember ein Thema wichtig: Implantate. Es ist uns immer sehr wichtig, dass der Zahnersatz nicht nur gut aussieht, sondern viel wichtiger: Sie schmerzfrei sind. Eine gute Qualität ist dabei das A und O.






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